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Männer und Frauen in Kambodscha

Donnerstag, Januar 19th, 2012

In meinen Khmer lektionen dreht es sich nicht nur um das sprechen, lesen und schreiben, sondern auch immer wieder um die hiesigen Bräuche und Gepflogenheiten.
Neuestens habe ich mich mit meinem Lehrer über die Position von Mann und Frau unterhalten. Denn eines steht für mich schon lange fest; als Frau in Kambodscha hat man es nicht einfach.
Eine traurige und schwierige Tatsache ist, dass Frauen in “Ehe-Material” und “Nicht-Ehe-Material” eingeteilt werden. Sexuelle Moral ist in Kambodscha sehr hoch geschrieben. Aber hinter dem Vorhang sieht es anders aus. Es wird oft früh geheiratet. Weil eine Aussereheliche Beziehung zwischen Mann und Frau nicht toleriert wird (in der Stadt noch eher als auf dem Land). Jetzt kommt dazu, dass viele verheiratete Männer noch ein “Sang-Sa” (Schatzi) nebenbei haben. Dies wäre dann eine oder mehrere Frauen der “Nicht-Ehe-Material” sorte. Mann findet sie vor allem in Karaoke Clubs. Es gibt unzählige Karaoke Klubs in Kambodscha. Von kleinen Lokalen bis zu ganzen Gebäuden. Karaoke ist mit Prostitution gleichzustellen. Wenn man einfach nur Karaoke singen gehen möchte, muss man wissen wo. Wie gesagt, haben viele Ehemänner noch eine Freundin nebenbei. Meist weiss die Ehefrau von dieser Beziehung und ignoriert sie. Es steht der Ehefrau nicht zu sich zu wehren.
Aber wie kann es passieren, dass Fremd gehen so kultiviert wird? Die genaue Antwort habe ich nicht. Denn es widerspricht eigentlich absolut der Kambodschanischen tradition. Dennoch haben die Männer die Möglichkeit sich ohne grossen Aufwand im Tempel wieder rein zu waschen. Diese Möglichkeit bleibt einer Frau verwehrt. Eine Frau, die unehelichen Geschlechtsverkehr hatte gilt als befleckt und wird geächtet. Sie wird zum “Nicht-für-Ehe” Material.
Dies ist auch der Grund wiso eine Scheidung oder eine Trennung für eine Frau Verheerende Folgen haben kann. Sie wird verstossen und die Chance dass sie wieder einen Ehemann findet sind sehr klein.
Mein Lehrer hat mir erklärt, dass man die Frauen als Papier und die Männer als Seife bezeichnet. Macht eine Frau etwas das nicht den Erwartungen entspricht, so wird das Papier besudelt. Das Papier kann bis zu einem gewissen grad wieder gesäubert werden, aber wird nie mehr so aussehen wie zuvor. Sprich sie wird ihr Vergehen nie mehr richtig los. Männer werden als Seife bezeichnet, weil eine Seife gut riecht. Auch wenn Seife in schmutziges Wasser wirft riecht sie noch immer gut.

Bitte beachtet, dass dieser Text nicht meine Meinung wiederspiegelt, sondern das eine Auslegung von dem ist, was ich hier gehört, gesehen und gelernt habe.

Heiraten einmal anders

Dienstag, Januar 18th, 2011

… Für unsereins zumindest.
Heiraten ist in Kambodscha eine riesige Sache. Eine grosse Ansammlung von Traditionen und Zeremonien machen eine Hochzeit zu einem bis zu 3 Tägigen Event.
Dieses Wochenende hatte ich die “Ehre” einer Hochzeit beizuwohnen. Dass dass ich Anführungszeichen verwende hat seinen Grund. Eine Hochzeit ist auch hier eine teure Angelegenheit. Es braucht ein Zelt, Tische, Gedecke, mehrere Gerichte mit zahllosen Gängen für viele Gäste, Verzierungen, eine zweistellige Anzahl von Braut- und Bräutigamsbekleidung, Opfer, etc etc. Es gehört zum Guten Ruf, so viele Leute wie möglich einzuladen. Wer nur wenige leute einladed gilt als geizig und verliert das Gesicht.
Gäste bringen Geschenke. Diese Geschenke sind aber nicht einen Mixer oder eine neue Mikrowelle. Nein, es handelt sich um Geschenke in Geldform. Dieses Geld dient zur Finanzierung der ganzen Feierlichkeiten. Es wird genau registriert in einem Buch, welcher Gast wieviel Geld mitgebracht hat. Tönt etwas unromantisch. Ist es in meinen Augen auch. Aber das hat seinen Grund. Anhand der Liste weiss das Brautpaar, wieviel sie den einzelnen Gäste “zurückschenken” können oder sollen, wenn sie an deren Hochzeit eingeladen sind. Also ja nicht zu wenig Geld mitbringen.
Folglich ist es für die Brautfamilien interessant, dass so viele Gäste wie möglich kommen. Von dem her braucht es nicht viel, dass man an eine Hochzeit eingeladen wird. Ob man das Brautpaar kennt ist eigendlich nur zweitrangig. Als Freund eines Freundes, oder bekannter eines Onkels steht man dem Brautpaar nahe genug um teilzunehmen. Denn jeder Gast hilft die Hochzeit mitzufinanzieren.
Aber genug Theorie. Am Sonntag war es soweit. Mein Khmer Lehrer hat mich gefragt ob ich an die Hochzeit seines Bruders kommen möchte. Ich soll doch an die ganze Zeremonie kommen. Normalerweise reicht es wenn man am Abend für das grosse Fest erscheint.
Sonntag Morgen 6:30, ich treffe bei der Hochzeitsgesellschaft ein. Etwas über 100 Leute sind schon dort. Und es werden noch mehr. Man wartet auf der Strasse und wartet. In einem offenen Raum stehen Opfer und Geschenke bereit.

Die Opfergaben werden wunderschön aufgereiht.

Einige Minuten später heisst es “Yystoo!!” Und die Braut und der Bräutigam mit deren nächsten machen sich bereit in ihrem Köstüm. (Disclaimer: Sorry, das ist nicht abwertend gemeint, hat sich nur so wunderbar ergeben =) Die Musik, der Fotograf und der Kameramann fangen jeden Augenblick ein.

Yystoo! Vorwärts...

Jeder Hochzeitsteilnehmer nimmt eine Opfergabe in die Hand und stellt sich in Zweierreihe auf. Früchte, Getränke, Fleisch, Konserven, etc, alles auf Goldenen Teller platziert und mit Plastik überzogen.

Mit Gongs wird “gereinigt”. Ich schätze, dass mit den Gongs böse Geister vertrieben werden sollten.  Die Musik fängt an zu spielen und die lange Schlange setzt sich in Bewegung.

Marsch!

Fast so gross wie die alte Stainlemer

Die Frauen erscheinen in ihren schönsten Kleider aus traditionellen Khmer Stoff. Die Männer nehmen es zum Teil nicht so genau.
Die Braut wartet im Zelt. Vor dem Hochzeitszelt nehmen die Eltern der Braut den Bräutigam, dessen Familie und die ganzen Herrschaften in Empfang.

Das Empfangskommitee

Die zwei jüngeren Damen halten kleine Rote Umschläge bereit. Die Umschläge enthalten einen kleinen Geldbetrag. Jeder Gast erhält eines. Das rote Couvert steht für Glück. Das ist eine Chinesische Tradition. Der Bräutigam ist Chinesischstämmig.

Unter der Aufsicht das Zeremonienleiters findet der Austausch von Geschenken zwischen den Eltern der Braut und des Bräutigams Statt. Was die Geschenke Symbolisieren kann ich leider nicht sagen. Der Austausch wird aber ein paar Mal wiederholt, bis die perfekten Bilder im Kasten sind.

Geschenkeaustausch

Einige der Früchteteller werden auf den Tischen verteilt, der Rest wird in einem Zimmer, welches an das Zelt grenzt und zum Zeremonienraum umgestellt worden ist, vor dem Altar aufgereiht. Altäre habe ich, soviel ich mich erinnern mag, vier gesehen.

Zeremonienraum

Die Braut hat sich mittlerweile zum Bräutigam gesellt. Nun verziehen sich diese zwei um das nächste Outfit anzuziehen. Die Gäste machen es sich an den Tischen gemütlich und nehmen das Frühstück zu sich. Es gibt Reisporridge mit Chicken. Es war überraschend gut.

Frühstück im Festzelt

Die nähere Famile hat kein Zeit um zu essen. Die Zeremonie geht weiter. Während der Zeremonie verlassen die meisten Gäste das Zelt. Sie gehen nach Hause, gehen ihren Geschäften nach. Sie werden am Abend wieder kommen. Nur der engere Familienkreis bleibt.

Was sich jetzt abspielt ist schon fast ein wenig zynisch und dennoch knallharte Realität. Kleine Kinder schleichen sich ins Zelt. Sie sind schmutzig. Sie sammeln die leeren Dosen ein, die auf den Tischen stehen. Zu meinem Erstaunen fassen sie die vollen Dosen nicht an. Manchmal fragen sie die Gästen an den Tischen, ob sie etwas Früchte haben können. Die sind nicht immer einverstanden. Denn… viele der Gäste packen ihre Taschen selber voll mit Früchten und Getränkedosen, bevor sie das Zelt verlassen. Gehen von Tisch zu Tisch um zu schauen ob noch etwas übrig geblieben ist. Harte Realität. Auch wenn alles sehr glamurös aussieht, die meisten Gäste kommen aus einfachen Familien und lassen sich diese Chance nicht entgehen.

Die Familie erwartet das Brautpaar

Das Brautpaar ist umgekleidet und begrüsst sich

In Anwesenheit der Familie werden die Ringe ausgetauscht. Zusätszlich schenkt der Brätutigam der Braut eine Halskette. Auch diese Prozetur wird wiederholt bis die Hände in der genau richtigen Position sind für die Dokumentation.

Ringaustausch

Das Brautpaar gesellt sich in den Kreis der Familie

Danach wird wieder umgezogen für Familienfotos und weitere Zeremonien.

2. von links ist mein Khmer Lehrer

Die ganze Zeremonie wird teilweise von aufgenommener aber auch von Livemusik und Gesang begleitet. Mit traditionellen kambodschanischen Instrumenten, wie die “skoom kpuo” (Schlangen Trommel)

Die Musikanten spielen und singen sitzend.

Nächste Zeremonie, neues Outfit. Das Brautpar wird ins Zentrum des Zeltes geführt und an einen Tisch mit Opfergaben und den speziellen symbolischen Gegenständen gesetzt. Doch zuerst bedankt sich das Brautpaar bei den Eltern. Wie mir gesagt wurde, wird für das Grossziehen und die Übergabe des Ehepartners gedankt.

Die Ehrung der Eltern in Anwesenheit der Trauzeugen

Bevor es weiterging eine zwischeneinlage von den zwei Musikanten. Ich weiss nicht genau was sie erzählt haben, aber es wurde viel gelacht gesungen und getanzt.

In der nächsten Zeremonie wurden die Eltern aufgefordert, dem Brautpaar die Haare symbolisch zu schneiden. Mit einer goldenen Schere und einem goldenen Kamm. Auch dies “for good luck”.

Kamm, Schere, Spiegel und Haarspray

Nach den Eltern durften auch die anderen zum Werkzeug greifen. Und zum Haarspray. Nach etwa 30 Friseurgängen waren die Haare wahrscheinlich hart wie Stein.

Auch ich durfte mit der goldenen Schere spielen.

Dann kam es zur eigendlichen Vermählung. Zu dieser Zeremonie sind nur verheiratete Paare eingeladen. Das Brautpaar hält ein Schwert in den Händen. Ein Geldgeschenk wird auf dem Schwert abgelegt. Dem Bräutigam und der Braut wird ein Rotes Garnband um das Handgelenk gebunden. Von allen Onkeln, Tanten, Eltern und Grosseltern. Diese Bänder stehen auch für Glück. Mit einer nassen Rose wird Wasser auf die gebundenen Bänder gespritzt. Dieser ganze Akt war sehr emotional und es wurden viele Tränen vergossen.

Ein glücklicher Moment. Dieses Mal in goldener Kleidung.

Das war die letzte Zeremonie vor dem Mittagessen. Nach dem Mittagessen wurde eine Pause eingelegt. 6 Stunden Zeremonie gehen an die Substanz. Und der Tag ist noch lang.

Am Abend treffen wir uns wieder. Das Zelt ist bis zum letzten Tisch mit Gästen gefüllt.  Als Begrüssung gibt es ein Foto mit dem Brautpaar und ein kleines Chinesisches Stofftier als Schlüsselanhänger. Laute Musik schrillt in unseren Ohren und machen jegliche Gespräche unmöglich. Auf jedem Tisch steht das Gedeck in Plastik verpackt bereit. Das Essen wird erst serviert, wenn der Tisch bis zum letzten Platz (10) besetzt ist. Es gibt etwa 8 Gänge. Schweinefleisch, Fisch, Seafood, Gemüse, Suppe, Fisch am Stück, etc.

Um uns herum schleichen Kids die Getränkedosen einpacken wollen. Sie werden vom Polizisten verjagt, doch sie kommen wieder. Es ist ein gutes Geschäft für sie und ihre Familien. Und ab und zu bekommen sie von einem Besucher etwas zugesteckt. Aber dieses Szenario bringt uns auf den Boden der Realität zurück. In diesem Zelt spielt sich ein Theater mit viel Prunk und Reichtum ab. Aber die Realität sieht anders aus und ist allgegenwärtig.

Als wir gehen wollten haben wir noch den Bräutigam getroffen. Er sah etwas mitgenommen aus. Doch er war froh, dass er normale Kleidung tragen durfte. Gegessen hat er noch fast nichts.

Die ganze Hochzeit war eine tolle Erfahrung. Aber dennoch hoffe ich, dass ich nicht so schnell wieder an eine Hochzeit eingeladen werde.

EDIT: Sothea, mein Sprachlehrer hat mich heute gefragt, ob ich auch Wein getrunken habe. Diese Frage war ein wenig komisch, denn ausser Wiskey und Bier habe ich keinen Alkohol gesehen. Schliesslich habe ich herausgefunden, dass er den Wisky meint. Er sagte, für sie ist das Wein. Ist schliesslich in einer schönen Schachtel verpackt. Und tatsächlich. Wein heisst auf Khmer: “Sra” Bier ist “Sra Biea” also Bierwein und Wisky ist “Sra Wiskey” also Wisky Wein.

EDIT2: Wie erwähnt war der offizielle Fotograf anwesend. Ich habe jedoch auch jede Menge Bilder geschossen. Heute hat mir Sothea erzählt, dass Gäste ihn darauf angesprochen haben “Oh, das ist aber super, dass ihr einen Ausländischen Fotografen anstellen könnt”. Hat scheinbar Eindruck hinterlassen ;)

Knjom tsche pia sa khmer

Dienstag, Juli 6th, 2010

Was so vill heisst wie „Ich cha Khmer rede“. Oder zumindest versuech ychs. Sitt 5 e halb Monet bini do, 4 ehalb Mönet hani Khmer glehrt. Tönt so als sötti de vollprofi sy? Nene :D so eifach isch das leider nid, denn Khmer isch eifach e wüsseschaft für sich sälber.
Hütte hani mini vorläufig letschti Khmer Lektion gha. Die Khmer lektion isch e stündigi mündlichi Priefig gsi, zum usefinde, wo ych öppe stand. Und zum ehrlich sy… ich ha gfunde, ich ha das super gmacht. Gnihihi.
Im Februar bini jo voll ind sproch gstartet. 5 moll in dr Wuche 1 ½ Stund Unterricht. Hardcore isch es gsi. Pro Stund durchschnittlich 40 neui Wörter serviert hani becho. Die hani zoobe denn jewiils no uff Voc-Chärtli pflanzt und ha si mit guetem gwüsse no versuecht zlehre. Isch sehr intensiv gsi. Vor allem will im khmer Usssproche bruucht wärde wo mir nid kenne und will chuum e wort mit irgend öppisem verwandt tönt wie änglisch, dütsch, französisch oder schunsch irgendöppis wo chönnt hälfe.
Denno hani mi an mi alts Lernsystem zruggerinneret wo mir dazumals de Herr Buchs im Französisch biibrocht hett. Wörtli repetiere, wenn me sich erinneret chunts s’wörtli in die nöggscht büxxe, wenn nid fallts ei level zrugg. Ych ha mi mit 3 Level begnüegt.
Uff alli fäll bini mit de zyt denn nümm nochecho, alli wörter zlehre woni becho ha. De stapel im level 1 isch immer wie grösser worde. Aber dä im level 2 und 3 sind au gwaggse.
Schlussändlich hani mi entschiide, dassi s’unterrichtspensum uff 3 moll in dr Wuche abeschruub. Dassi an dene 2 täg woni sälber unterrichte due nid au no lehre muess. Das hett mi relativ entlaschtet. Und das hett sich positiv ussgwirkt.
Was halt au no speziell isch, isch wenn me e sproch lehrt uff dr basis vo ere sproch wo nid mini muetersproch isch (sprich änglisch). Wenn me zerscht s’änglische wort muess go nochluege bevor me s’khmer Wort verstot wird’s no schwiiriger. Aber das isch zum Glück nur sälter passiert.
Mi Khmer lehrer isch 3 Joor jünger als ych und studiert änglisch. Mir händs super zämme. Oft sind d’gspröch au persönlich worde und mer händ gegesittig chli sache überenander usegfunde. Är hätt immer gärn gha, dass ich e chli meh mit de lütt rundumme rede due. Aber ich finds komisch irgendwlchi lütt uff dr stross go aahaue und mit dene afo quatsche und glyychzittig fallts mer au schwer mit dene khmer zrede woni genau weiss, dass si änglisch chönne. Mittlerwiile machi e mischig. Wenni öppis uff khmer cha ussdrugge machi das au. Uffem märt oder zum iikaufe versuechi khmer zbruuche. Es chunnt einiges billiger wenn me d’sproch cha :D de polizischte würdi gärn moll uff khmer sage, dass si dubble sind, aber für das längt mer d’sproch nonig hehe.
Zudäm schwiirig isch au no, dass jede Khmer e andere dialäkt hett. D’Zahl 2 heisst „pii“. Aber do muess me wüsse dass „pö“, „püö“, „pe“ genau so 2 cha bedütte.
Sowitt so guet. Je meh ych ind sproch iinechumm, desto meh machts mer spass. Has hütte bim assessment gmerkt, denn ich ha eifach e stund lang plapperet. De Fakt, dass anderi langzyt Missionare genau so Problem mit versto händ, obwohl si sitt 3 joor oder meh do sind beruhigt mi doch e bitz.
D’Mitarbeiter händ e freud, dassi mi überhaupt hinter s’Khmer chlemm, will villi Kurzzyt mitarbeiter fönd gar nid erscht aa. Me chunnt mit ere hampfle wörter und Änglisch wunderbar duure.
Jetzt hani e Pause. Ferie sinds nid, will schaffe dueni jo trotzdäm, eifach kei sproch meh bisi vo dr Schwiz zrugg bi. Wenni widr do bi wirdi no ei moll in dr Wuche Unterricht ha. Das hani so welle, damit ich witters cha froge stelle und witteri wörter cha lehre. Aber bis dört aane warte none huffe Wörter uff mi.
Uff alli fäll verstandi jetzt wie schwiirigs isch, wenn me als Ussländer in emne Land isch und d’sproch muess lehre. Andersitts gseni aber au wie schöns isch, wenn me sich ussdrugge cha, au wenn me erscht kurz do isch. Das isch e riise Bestätigung.

Country Roads

Freitag, Juni 11th, 2010

D’Mary, e gueti fründin vo mir, uss de Staate, wo au es Joor in Phnom Penh isch, hett Problem mit ihrem Visum becho und hett kurzfrischtig über d’Gränze miesse. Drumm hett si mi gfroggt, öb ych mit ihre uff Koh Kong chumm. Koh Kong isch im Südweste vom Land an dr Küste und an dr Gränze zu Thailand. Do ich e Szenewäggsel sowiso e bitzli nötig gha ha, hani zuegseit und ha als Scherz nochegfroggt, öb mer nid ächt mit em Töffli wänd go. Si hett das e super Idee gfunde, was ich zwar nid erwartet ha, aber so händ mer also afo plane.

Schlussändlich händ mer uns am Samstig am morge am 6i troffe, dass mer vor dr Brüetende Sunne e grosse Teil scho chönned fahre. De Lonely Planet seit es sige 271 km, s’Strosseschild seit 380 km. Isch e interessanti Differänz.

Am halb 9i am Morge

Mit gnueg Wasser, ere Fläsche Ersatzbenzin (mi Tank fasst nur 3 Liter) und emne volltankte Töffli händ mer uns ufe Wäg gmacht. Uss Phmom Penh uuse isch de Verkehr rächt dicht gsi, sind drumm nid so schnäll vorwärts cho. Mit de Zyt hett sich de Traffic afo liechte. Mir sind uff einere vo de Nationalstrosse gsi. Autobahne gitts keini. S’töffli spuelt brav um die 80 bis 90 Km/h.
Öppe zwei Stund spöter chömme mer am 100 km Milestone verbyy.

Gly druffabe händ mer uns e Pause gönnt. Kuy Tyu chia Mui satsch tschrug. Nuudlesuppe mit Schweinefleisch. E super zmorge. Bald sind mers widr uffem Töffli gsässe und langsam hett die flachi Landschaft uffghört und mir sind in e einsamere, aber sehr Idyllische Egge vo däm Land cho. Immer weniger dörfli, immer weniger Ständ wo eim Benzin in 1 Liter Pepsi Fläsche verkaufe. Tankstelle gitts scho sitt e paar km keini meh. Das Fläschebenzin isch sone näbeverdienst vo villne Khmer, vor allem uff em Land, aber au in dr Stadt. uss irgendwelchne Gründe isch das Benzin fascht immer in Pepsi Glasfläsche abgfüllt. Das Benzin isch importiert uss Vietnam und himmeltruurigi Qualität ;) Jänu. Besser als kai Benzin.

D'Ussicht no vor de Bärge

Zwüsche de Bärge und unzählige Schlaglöcher händ mer drei Flüss miesse überquere. Die Brugge gsend uss wie riisigi Schanzene:
Das isch e Bild vo sonere Brugg, aber wills nid mi fötteli isch, duenis eifach verlinke

Bis vor 3 Joor hetts do no keini Brugge gä. Me hett jewyyls uffd Fähri, wo nütt anders wiene grössers Floss gsi isch, miesse warte und denn sind d’Fahrzüg ans andere Ufer verschifft worde. Lutt züügebricht isch d’Fähri uss Prinzip immer uff dr andere Flussitte gsi, wenn me acho isch und dämentsprächend hett me miesse warte. Aber ich dängg wärs pressant hett, hett sich wirklich für die falsch Streggi entschiide.

Irgendwenn hetts denn ganz uffghört mit Hüser. Nur no Stross, Jungel, 2. Gang und 40 kmh uffe, 4. Gang und 100 kmh abe, schlagloch, Elefantewarnschild, wunderschöni ussicht. Isch fantastisch gsi. nach öppe 2 stund isch mi 3 Liter Benzintank leer gsi. Glücklicherwyys hani mini Fläsche debii gha. Und mit däm Benzin händ mer denn e halb stund spöter die Bärge hinter uns glo und e Restaurant erreicht.

Die Khmer wo dört gsi sind händ mi ussglache woni kalts Wasser über de Motor vo mim Töff glehrt ha. Aber woni ihne erklärt ha was de Hero grad gleistet isch händ si das scho verstande. Und ych bi stolz gsi, dassi das uff Khmer ha chönne erkläre. Denn hani mi natürlich no de Standartfroge miesse stelle: Wie lang händ dr gha? Wenn sind dr gstartet? Wie tüür ischs töff gsi? Und wievill Benzin hesch brucht? Nach dere Konversation sind si denn in ihrem Lexus devo gfahre. Mir händ no chli Vietnamesischs Benzin iineglo und denn händ mer de Ändspurt uff Koh Kong anegleggt.

Dörte aacho isch fascht alles ussbuecht gsi, aber mir händ e wunderschöns Bungalow Ressort gfunde wo no für uns Platz gha hett. E Rundi im Pool schwimme isch s’beschte nach so ere Fahrt.

Mit e chli ungnäme Näbeeffäkt hett denn d’Mary au ihres Visum becho. Ich ha nid über d’Gränze dörfe, will das mis Visum nonig zuelosst. Schad, hätt dä stämpel no gärn im Pass gha :D

In Thailand isch Glücksspiil und somit Casinos nid erlaubt. In Kambodscha jedoch scho. Also Iigschränkt. Casinos sind erlaubt für Touriste. E Khmer isch nid befuegt z’spiile. Usser är hett natürlich die entsprächende Finanzielle mittel. uff alli Fäll hett sich das kambodscha z’nutze gmacht und hett reihewyys Casinos uff Kambodschanische Bode gstellt wo aber e diräkte Iigang mit ere separate Zuefahrtsstross uff Thailand händ. Sprich d’Thailänder chönne mit de Autos diräkt in die Casinos fahre ohni Zollaglägeheite. So ähnlich wie de Flughafe Mulhouse.

Die ganz nacht hetts grägnet und am neggschte Morge au. Nid die bescht vorussetzig zum mit emne 100er Honda Daelim widr über die Bärge zrugg zfahre. Drumm händ mer de Töff in e Bus verlade und sind mit em Bus ind Stadt zrugg gfahre.

Isch e riise Hammer Erläbnis gsi. Und ich hane total neui Sitte vom Land dörfe kennelehre. Ich hoff sone Chance bietet sich gly widr.

Ah jo und übrigens… Es sind 280 km gsi. Sprich dä typ wo s’offizielle Schild gschriibe hett hett sich bitz verschätzt.

Oh happy Buddha

Freitag, Juni 4th, 2010

So hütt lehre mir öppis.

die 7 köpfigi Naga

Kambodscha isch e Buddhistischs Land. De Buddhismus isch verstrickt mit regionale Brüch und Kult. Jedes buddhistische Land do in Asie hett e chli si eigeni Art und Wyys vo dr ussüebig vom Buddhismus. Villes hett au e gschichtliche oder Politische Hintergrund.
Uff alli fäll sind über 90% vo de Khmer Buddhiste. Und das isch an allne Strosseegge sichtbar und spürbar. Immer widr schmöggt me Räucherstäbli, vor villne hüser stoot e chline Altar wo die Böse Geister söll färn halte, in de meiste Lädeli inne stoot e chleine Buddha Altar mit abbrennte Räucherstäbli. Die Altar gsend für mi als fremde urkomisch uss. Mit Spiegel und blinkende Liechtli, rot und rosarot, grüen, etc. Was in mine Auge e chli komisch ussgset isch aber für die gläubige Buddhiste essentiell.

Wat / Pagoda

Am uffälligschte sind natürlich die riise Pagodas oder Wats (in Khmer) wo in dr ganze Stadt und uff em Land verteilt sind. Pagodas sind die Buddhistische Kircheareal und glyychzittig s’Deheime vo de Mönch. Zu dene chummi spöter. In dr Mitti vom Pagoda Areal stoot s’eigendliche Gotteshuus. Schöni traditionelli Bautene mit iidrückliche, spitzige, meist gääle Ziegeldächer und villne Süülene. Verziert mit Mystische Tier und Fabelwäse. In China zelebriert me de Leu, in andere Länder de Drache, In kambodscha isch es die 7-Köpfigi Schlange. Si heisst Naga und isch de Halbbrueder und Erzfeind vom Garuda, e halb Mensch, halb Vogel Kreatur uss dr Hinduistische Sagekultur. Naga kontrolliert de Räge und alles wo mit Wasser zdue hett. In anbetracht desse, dass d’Kambodschaner s’Wasser füre Ryysbau bruuche, handlets sich do um e Mächtigi Kreatur. Die Schlange wird oft in dr traditionelle Architektur aagwändet. Vorwiegend als zur Abgränzig vo ere Stäge oder emne Wäg oder vo ere Brugg. Zrugg zu de Pagodas, umd Pagoda ume stönd denn eifachi Steihüser. Die Steihüser sind d’Unterkunft vo de Mönche, oder Gmeinschaftsrüüm, Wärkstätt, Notunterkünft, Schueligszimmer, Meditiationsrüüm etc. Das Areal isch vo ere Muure umgä und hett 1 oder mehreri Iigäng. Si isch völlig öffendlich. Lütt ströme iine und uuse, Getränk und ässe wärde verkauft ufem Areal, lütt sitze im Schatte, es Tuktuk wartet uff Kundschft, öpper hett e Hängematte uffghängt und macht e Pfüüsi oder e Paar Mönch sitze uff ere Holzbritsche unter emne Baum. De Lütt isch es au erlaubt im Wat, respektive unter em Wat z’übernachte, oder sogar zwohne. Ich dängg es chunnt immer e chli uffe Vorsteher drufa.

e traditionells "Mausoleum"

es traditionells Mausoleum oder Familiegrab

Unübersehbar sind au die grosse Grabkammere wo in Reih und Gliid am Rand vo dene Wats stönd. Si gsend uss wiene überdimensionali Glogge. Sone Grabkammere isch aber nur für sehr riichi Lütt finanzierbar. Je grösser desto vermögender.
Idrücklich sind die alte Wats uffem Land usse. Die Berüemtischte Tämpel stoot natürlich in Ankor. Aber me muess nid so witt go zum 1000 Joor alti Baute chönne bestuune. Grossi aalaage verziert mit Fabelwäsene, Drache, Löie, Schlangene, etc. Die meiste Pagodas sind zerstört worde in dr Zyt vo de Rote Khmer. Aber mit Gäld uss Fundrasings sind villi Wats widr uffbaut und restauriert worde.
D’Mönche sind so chli s’Gsicht vo Kambodscha. Gstaltene mit Kahlrasierte Köpf, iighüllt in emne orange Tuech. Vo jedem Männliche Buddhist wird erwartet, dass är ei moll in sim Läbe Mönch wird. Optimalerwyys zwüschem Schueländ und em Afang vo dr Bruefliche Karriere. Obwohl das offesichtlich nümm e so ghandhabt wird. Vor allem in dr Stadt wird’s alls wie meh nümm so äng gse mit em Buddhismus. Vermehrt wird de Buddhismus als Teil vo dr Tradition ussgüebt und nümm uss überzügig. Aber denno isch de Buddhismus allgegewärtig. D’lütt spände de Mönche Ryys oder anders ässe und wärde für das vo de Mönche gsägnet. Und de Mönch hett noch wie vor e sehr e hoche Status in dr Gsellschaft. Zum e Mönch begrüesse faltet me sini händ und hett d’Fingerspitze uff dr Höchi vo dr Stirne. Das isch fasch die höggschti Ehrerbietig. Zu Buddhistische Fiirtig chömme d’Mönche ind Hüser vo de Gläubige und halte zeremonie ab. An Hochzyte wärde Mönche iiglade zum s’Traupaar z’sägne. An Beärdigunge wärde Mönche iiglade um em Verstorbene die letschti Ehr z’erwiise. S’Durchschnittsalter vo de Mönche isch sehr jung. Das hett de Grund, dass in dr Zyt vo de Rote Khmer zwüsche 1976 und 1979 fascht alli Mönch ermordet worde sind.
Die rote Khmer sind e presänts Thema in Kambodscha. Aber ich möcht uff die Schwiirigi Materie es anders moll iigo.

Live Style Update

Mittwoch, Februar 17th, 2010

Bi scho die ganz zyt am überlege, was ich euch schribe söll. Will nach wie vor passiert e Huffe do. Ich däng drumm, dass ich euch die wichtigschte Sache e bitz zämmefasse due.
Ich bi ussem Guesthouse gworfe worde :D Nanai, bi brav gsi. Aber si händ dummerwiis die 4 Rüüm wo mer im WEC Office händ dopplet Buecht. Jetzt wohn ich bi dr Maggie. Si isch d’Leiterin vo dr WEC Cambodia und isch grad uff Heimatsurlaub in Malaysia. Si hett e super tolli Wohnig. Gross, irgendwie rustikal, andersitts voll typisch. Isch schwiirig zum erkläre was das heisst. Aber ich wird no fötteli uffelade. Was isch denn typisch Khmer? S’Standard Khmer Huus bestoot uss 2 Stockwärk, isch öppe 5 uff 10 Meter gross. D’Vorderfront isch de Iigang und wenn me iinechunnt stoot me in dr Stuube / Garage oder für was es au immer bruucht wird. Dä ruum isch beidi Stockwärk hoch. Öppe in dr mitti wird de Ruum trennt in 2 Zimmer überenander. Hinde isch meistens d’Kuchi. Oft baue si das au grad 2 moll überenander. Ehrlichgseit hoffi, dassi so öppis ähnlichs für mi find. Isch none cooli Art zwohne.
Ich darf mit stolz verkünde, dass ich jetzt e Teil vo dr Kambodschanische Verkehrs Anarchie bi. Hamer e Honda Citi 100 Daelim kauft. Juhuu :D Mi erschts eiges motorisierts gfährt. Chunnt mer vill günstiger, wie wenni ständig s’Moto Taxi muess neh.

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Mittlerwiile hani au scho fascht alli Schwizer kenneglehrt wo do in Phnom Penh läbe. Es gitt e Huuskreis wo sich öppe 10 Schwizer träffe, wo alli in verschiidene Missionsgsellschafte tätig sind. Isch mega schön wenn me sich mängisch eifach uff Schwizerdütsch cha ussdrugge. Ei Schwizer Familie hett do letschti zu emne Barbeque iiglade. Hmmm isch das fein gsi. Vor allem de Zopf wo si gmacht hett. Himmel =) Und am Mäntig isch de Schwizer Botschafter vo Bankok uff Phnom Penh cho und hett ins Restaurant Tell (das gitts wirklich do!!!) glade zu emne Apéro. Do hani no paar Schwizer kenneglehrt wo au e andere Background wie volounteer Working händ. Die Gschichte wo dr Botschafter zverzelle gha hett sind riisig spannend gsi. Usserdäm gitts importierts Fondue in däm Restaurant. Das wirdi gly moll go probiere. Villicht tönt das alles jetzt e bitz bünzlig, wenn me sich do unter de Schwizer so trifft. Aber wenn me eifach zwüscheduure in dr eigene Sproch cha rede und über Sache cha diskutiere wo dehei abgönd (zum bispil dass mer scho 4 Medallie gwunne händ =) =)… das duet eifach guet.
Hütte händ mini Khmer Lessons aagfange. Es isch scho strub e sproch zlehre wo genau nütt mit dr Muetersproch zdue hett. Aber freu mi druff, dassi mi verständige cha.
Hebed Sorg zu euch, blessings und Lieh-häi (Byebye)

Tschamrep-Sua!!

Freitag, Januar 29th, 2010

Das heisst so vill wie “Guete Tag”, aber irgendwie schaffis nonig, dass mir das Wort zum richtige Zytpunkt in Kopf chunnt. Vo däm här ghört me vo mir öfters e “Hello”. Aaber das sich nur no e Frog vo dr Zyt. Es isch halt schono krass, will Khmer hett jetzt wirklich genau nütt meh zdue mit unsere Sproche. Oder fascht nid.
Also langsam chummi dri, wie das do alles so funktioniert. Swichtigschte isch de transport. Eigendlich ischs sehr eifach vo a nach b zcho, will an jedem Strosseegge wartet e Töff Fahrer oder e TukTuk wo eim sini Dienst aabietet. Nur blöd dass die meiste vo dene kei änglisch chönned. Drumm bini mer grad am biibringe, wieme so eim biibringt, dasser links, rächts, graduss oder ahalte söll. De Nochteil isch halt, dass me Prislich gse halt scho de kürzeri zieht, wenn me no de Touristetstaus hett (und dä wirdi none zitly ha, bisi wirklich cha märte in Khmer). Aber Günstig isch es einewäg. Im Momänt verbringi öppe 2 Stund pro Tag uff irgend emne Töff in dr Verkehrstechnische Anarchie vo Phnom Penh. Jedes moll e riise Erläbnis. E eigene Helm hani mer scho kauft.
Gescht hani d’Uffgob gha e chleini Trophy z’unternäh, ha mehri Sache miesse go föttele, Schueh kaufe, e iheimische Snack neh etc. Bi durch die ganz Stadt gfahre. Isch super gsi.
Ich wird do sowiso super betreut. S’internationale Team do nimmt sich wirklich Zyt für mi. Jede obe nimmt mi öpper mit zum go ässe (Khmer food isch super, hätti nid dänkt… Lili, wenn du würsch gse wievill Fisch ich do iss :D ). So long, Ich hoff es goot euch allne guet! Ich schigg euch e paar sunnestrahle, ha ghört es sig kalt in dr Schwiz, do wäri froh, wenns e paar Grad weniger hätt =)

So viele Wow’s

Dienstag, Januar 26th, 2010

Es isch grad Morge frieh. Irgendwie e ganz e spezielle Momänt wenn d’Stadt so langsam uffwacht. Vo irgendneume här ghöri Khmer Musik. Ich schätz es hett öppe 27 Grad. Chüeler wirds zimmli sicher nid hütte.
Sitt ich do bi, bini am Iidrück uffsuuge und sammle, ich bi fasziniert vo allem woni gse, woni schmeck oder woni ghör. Alles isch anders.
Gescht bini moll uffe Velo gstiige und bi chli durch d’Verkersanarchie vo Phnom Penh gfahre. Ha sogar widr zrugg gfunde =) Am beschte gfalle mer d’Restaurants. Me sitzt uff emne Art Küssi an emne Tisch wo nid höcher isch wie 30 cm. Je mehr lütt, desto mehr vo dene Tisch reiht me anenander. S’Khmer ässe isch sehr speziell, aber guet. Vill sache woni no nie probiert ha. Vill Sache woni au nonig so schnäll probiere wird :D
Gescht hani mi Projäktleiter und no anderi Lang- und Kurzzyt Mitarbeiter kenneglehrt. Derunter au 5 Schwizer. S’duet guet zwüsche duure e bitz Schwizerdütsch zrede. I bi absolut faszieniert vo dene Mensche.

So, jetzt gangi mer e Kaffi go mache mit minere eigene 75 Rappe Kaffi “Maschine”, Ha sogar usegfunde wie si funktioniert =)

In dr Galerie finde dr e paar vo mine erschte Iidrück