Oh happy Buddha

Written by chris on Juni 4th, 2010

So hütt lehre mir öppis.

die 7 köpfigi Naga

Kambodscha isch e Buddhistischs Land. De Buddhismus isch verstrickt mit regionale Brüch und Kult. Jedes buddhistische Land do in Asie hett e chli si eigeni Art und Wyys vo dr ussüebig vom Buddhismus. Villes hett au e gschichtliche oder Politische Hintergrund.
Uff alli fäll sind über 90% vo de Khmer Buddhiste. Und das isch an allne Strosseegge sichtbar und spürbar. Immer widr schmöggt me Räucherstäbli, vor villne hüser stoot e chline Altar wo die Böse Geister söll färn halte, in de meiste Lädeli inne stoot e chleine Buddha Altar mit abbrennte Räucherstäbli. Die Altar gsend für mi als fremde urkomisch uss. Mit Spiegel und blinkende Liechtli, rot und rosarot, grüen, etc. Was in mine Auge e chli komisch ussgset isch aber für die gläubige Buddhiste essentiell.

Wat / Pagoda

Am uffälligschte sind natürlich die riise Pagodas oder Wats (in Khmer) wo in dr ganze Stadt und uff em Land verteilt sind. Pagodas sind die Buddhistische Kircheareal und glyychzittig s’Deheime vo de Mönch. Zu dene chummi spöter. In dr Mitti vom Pagoda Areal stoot s’eigendliche Gotteshuus. Schöni traditionelli Bautene mit iidrückliche, spitzige, meist gääle Ziegeldächer und villne Süülene. Verziert mit Mystische Tier und Fabelwäse. In China zelebriert me de Leu, in andere Länder de Drache, In kambodscha isch es die 7-Köpfigi Schlange. Si heisst Naga und isch de Halbbrueder und Erzfeind vom Garuda, e halb Mensch, halb Vogel Kreatur uss dr Hinduistische Sagekultur. Naga kontrolliert de Räge und alles wo mit Wasser zdue hett. In anbetracht desse, dass d’Kambodschaner s’Wasser füre Ryysbau bruuche, handlets sich do um e Mächtigi Kreatur. Die Schlange wird oft in dr traditionelle Architektur aagwändet. Vorwiegend als zur Abgränzig vo ere Stäge oder emne Wäg oder vo ere Brugg. Zrugg zu de Pagodas, umd Pagoda ume stönd denn eifachi Steihüser. Die Steihüser sind d’Unterkunft vo de Mönche, oder Gmeinschaftsrüüm, Wärkstätt, Notunterkünft, Schueligszimmer, Meditiationsrüüm etc. Das Areal isch vo ere Muure umgä und hett 1 oder mehreri Iigäng. Si isch völlig öffendlich. Lütt ströme iine und uuse, Getränk und ässe wärde verkauft ufem Areal, lütt sitze im Schatte, es Tuktuk wartet uff Kundschft, öpper hett e Hängematte uffghängt und macht e Pfüüsi oder e Paar Mönch sitze uff ere Holzbritsche unter emne Baum. De Lütt isch es au erlaubt im Wat, respektive unter em Wat z’übernachte, oder sogar zwohne. Ich dängg es chunnt immer e chli uffe Vorsteher drufa.

e traditionells "Mausoleum"

es traditionells Mausoleum oder Familiegrab

Unübersehbar sind au die grosse Grabkammere wo in Reih und Gliid am Rand vo dene Wats stönd. Si gsend uss wiene überdimensionali Glogge. Sone Grabkammere isch aber nur für sehr riichi Lütt finanzierbar. Je grösser desto vermögender.
Idrücklich sind die alte Wats uffem Land usse. Die Berüemtischte Tämpel stoot natürlich in Ankor. Aber me muess nid so witt go zum 1000 Joor alti Baute chönne bestuune. Grossi aalaage verziert mit Fabelwäsene, Drache, Löie, Schlangene, etc. Die meiste Pagodas sind zerstört worde in dr Zyt vo de Rote Khmer. Aber mit Gäld uss Fundrasings sind villi Wats widr uffbaut und restauriert worde.
D’Mönche sind so chli s’Gsicht vo Kambodscha. Gstaltene mit Kahlrasierte Köpf, iighüllt in emne orange Tuech. Vo jedem Männliche Buddhist wird erwartet, dass är ei moll in sim Läbe Mönch wird. Optimalerwyys zwüschem Schueländ und em Afang vo dr Bruefliche Karriere. Obwohl das offesichtlich nümm e so ghandhabt wird. Vor allem in dr Stadt wird’s alls wie meh nümm so äng gse mit em Buddhismus. Vermehrt wird de Buddhismus als Teil vo dr Tradition ussgüebt und nümm uss überzügig. Aber denno isch de Buddhismus allgegewärtig. D’lütt spände de Mönche Ryys oder anders ässe und wärde für das vo de Mönche gsägnet. Und de Mönch hett noch wie vor e sehr e hoche Status in dr Gsellschaft. Zum e Mönch begrüesse faltet me sini händ und hett d’Fingerspitze uff dr Höchi vo dr Stirne. Das isch fasch die höggschti Ehrerbietig. Zu Buddhistische Fiirtig chömme d’Mönche ind Hüser vo de Gläubige und halte zeremonie ab. An Hochzyte wärde Mönche iiglade zum s’Traupaar z’sägne. An Beärdigunge wärde Mönche iiglade um em Verstorbene die letschti Ehr z’erwiise. S’Durchschnittsalter vo de Mönche isch sehr jung. Das hett de Grund, dass in dr Zyt vo de Rote Khmer zwüsche 1976 und 1979 fascht alli Mönch ermordet worde sind.
Die rote Khmer sind e presänts Thema in Kambodscha. Aber ich möcht uff die Schwiirigi Materie es anders moll iigo.

 

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