Kambodscha – Meine Erlebnisse, mein Leben und meine Arbeit

Kambodscha, ein spannendes und anderes Land. Ich versuche euch regelmässig über das Leben und die Entwicklungsarbeit in Kambodscha auf dem Laufenden zu halten. Was bedeutet Entwicklungsarbeit in Kambodscha? Was heisst es in Kambodscha zu leben? Was passiert in meiner Zeit hier? Falls du über etwas gerne mehr wissen möchtest, so lass es mich bitte wissen.

Alltag in Kambodscha und seine Fazetten

Written by chris on Januar 26th, 2012

Was unterscheidet sich von meinem Alltag hier in Kambodscha von meinem Alltag in der Schweiz? Mal abgesehen vom Wetter?
Das erste Jahr in Kambodscha war ein wenig ausserordentlich. Ich habe an vielen verschiedenen Orten gearbeitet und hatte viele Aufgaben. Root IT, Englisch unterrichten, Khmer lernen, im Büro aushelfen, etc. Doch seit ich bei Web Essentials bin sieht es ein wenig anders aus. Mein Arbeitstag beginnt um 8 Uhr am morgen. Meine Pünktlichkeit lässt zu wünschen übrig. Das hat nicht nur mit mir zu tun, sondern auch mit dem massiven Verkehr. Web Essentials ist am einen Ende der Stadt, ich wohne am anderen Ende der Stadt. Noch vor einem Jahr brauchte ich für diese Distanz etwa 15 Minuten mit meinem Motorrad. Mittlerweile hat sich die Verkehrssituation derart verändert, dass ich 30 oder mehr Minuten brauche. Es gibt viel mehr Autos und die Anzahl Strassenampeln hat sich verdoppelt binnen nur eines Jahres. Eine negative Folge davon ist, dass ich Asthma diagnostiziert bekommen habe. Dinge wie Vergaser oder den Motor abstellen kennt man hier in Kambodscha nicht. Oder kaum.
Wir arbeiten eine 5 Tageswoche, 40 Stunden. Meine Anstellung ist 80%, damit ich an 2 Morgen Khmerunterricht nehmen kann. Dennoch läuft es darauf heraus, dass ich meine freien Morgen meistens im Büro verbringe.
Mein Arbeitstag ist intensiv. Kunden Gespräche, Emails beantworten, Verträge schreiben, Konzepte schreiben, Arbeitsaufwände schätzen, Interne Sitzungen, Mitarbeitergespräche, Kundenkontakte mit der Schweiz, etc. Immer wieder wird es sehr spannend wenn es um einen Vertragsabschluss geht. Es ist ein schönes Gefühl, einen Vertrag unter Dach und Fach zu kriegen.
Die grösste Schwierigkeit die wir hier haben ist, dass wir ein hochqualitäts Produkt verkaufen. Webseiten auf TYPO3 mit Maintenance Service und regelmässigen Schulungen. Die Konkurenz ist gross. Vor allem kleinere inhouse firmen verkaufen ihre Webseiten für sehr kleine Preise. Die Herausforderung besteht darin unsere potentiellen Kunden wegen Kosten und Wert der Kosten zu überzeugen.
Da viele unserer Kunden aus Europa kommen bedeutet das auch, dass ich von Zeit zu Zeit einen Abend im Büro verbringe. Auf Grund der Zeitverschiebung.

Ich verlasse das Büro meist erst wenn es dunkel ist. Nach dem Arbeiten gehe ich Khmer Boxen. Das tut gut und hält fit. Seit neuestem hat Phnom Penh auch ein Kino. Oder ich treffe mich mit freunden oder in unserem Schweizer Hauskreis. Aber da die Möglichkeiten in Phnom Penh sehr begrenzt sind verbringen wir auch viele Abende zu Hause, kochen oder schauen einen Film oder beides.

Am Sonntag gehen wir in die internationale Kirche. Mittlerweile spiele ich fast jeden Sonntag Schlagzeug. Nach dem Gottesdienst verbringen wir normalerweise Zeit mit unseren Freunden und gehen für gewöhnlich zusammen Mittagessen.

Und alles andere aufregende was um mich herum passiert versuche ich natürlich im Blog fest zu halten ;)

 

Männer und Frauen in Kambodscha

Written by chris on Januar 19th, 2012

In meinen Khmer lektionen dreht es sich nicht nur um das sprechen, lesen und schreiben, sondern auch immer wieder um die hiesigen Bräuche und Gepflogenheiten.
Neuestens habe ich mich mit meinem Lehrer über die Position von Mann und Frau unterhalten. Denn eines steht für mich schon lange fest; als Frau in Kambodscha hat man es nicht einfach.
Eine traurige und schwierige Tatsache ist, dass Frauen in “Ehe-Material” und “Nicht-Ehe-Material” eingeteilt werden. Sexuelle Moral ist in Kambodscha sehr hoch geschrieben. Aber hinter dem Vorhang sieht es anders aus. Es wird oft früh geheiratet. Weil eine Aussereheliche Beziehung zwischen Mann und Frau nicht toleriert wird (in der Stadt noch eher als auf dem Land). Jetzt kommt dazu, dass viele verheiratete Männer noch ein “Sang-Sa” (Schatzi) nebenbei haben. Dies wäre dann eine oder mehrere Frauen der “Nicht-Ehe-Material” sorte. Mann findet sie vor allem in Karaoke Clubs. Es gibt unzählige Karaoke Klubs in Kambodscha. Von kleinen Lokalen bis zu ganzen Gebäuden. Karaoke ist mit Prostitution gleichzustellen. Wenn man einfach nur Karaoke singen gehen möchte, muss man wissen wo. Wie gesagt, haben viele Ehemänner noch eine Freundin nebenbei. Meist weiss die Ehefrau von dieser Beziehung und ignoriert sie. Es steht der Ehefrau nicht zu sich zu wehren.
Aber wie kann es passieren, dass Fremd gehen so kultiviert wird? Die genaue Antwort habe ich nicht. Denn es widerspricht eigentlich absolut der Kambodschanischen tradition. Dennoch haben die Männer die Möglichkeit sich ohne grossen Aufwand im Tempel wieder rein zu waschen. Diese Möglichkeit bleibt einer Frau verwehrt. Eine Frau, die unehelichen Geschlechtsverkehr hatte gilt als befleckt und wird geächtet. Sie wird zum “Nicht-für-Ehe” Material.
Dies ist auch der Grund wiso eine Scheidung oder eine Trennung für eine Frau Verheerende Folgen haben kann. Sie wird verstossen und die Chance dass sie wieder einen Ehemann findet sind sehr klein.
Mein Lehrer hat mir erklärt, dass man die Frauen als Papier und die Männer als Seife bezeichnet. Macht eine Frau etwas das nicht den Erwartungen entspricht, so wird das Papier besudelt. Das Papier kann bis zu einem gewissen grad wieder gesäubert werden, aber wird nie mehr so aussehen wie zuvor. Sprich sie wird ihr Vergehen nie mehr richtig los. Männer werden als Seife bezeichnet, weil eine Seife gut riecht. Auch wenn Seife in schmutziges Wasser wirft riecht sie noch immer gut.

Bitte beachtet, dass dieser Text nicht meine Meinung wiederspiegelt, sondern das eine Auslegung von dem ist, was ich hier gehört, gesehen und gelernt habe.

 

Zum neuen Jahr

Written by chris on Januar 15th, 2012

es ist a der zeit dass ich wieder mal etwas schreibe. die zeiten sind hektisch. auch hier in kambodscha ist viel los.
die weihnachtszet ist vorbei. mein weihnachtsbaum ist wieder in die schachtel verstaut worde. zum zweiten mal.
wir hatten ein wndervolles fest mit freunden am sylvesterabend. wir haben ein boot gemietet auf dem tonle sap und sind fuer drei stunden auf dem wasser hin und her gegondelt. etw fuenfzig leute sind gekommen. dreissig haette ich hoechstens erwartet. das tollste war , dass mein lieber freund und tuktuk fahrer mit uns gekommen ist und seine familie mitgebracht ht. kon und ich wurden zu sehr guten freunden. wir unterhalten uns stundenlang auf khmer. danke hierbei an devid und anna. ich bin nach wie vor mit der khmer schrift beschaeftigt. ein riesen projekt. aber mein lehrer sothea macht eine super job. nach wie vor. er hat uebrigens mittlerweile geheiratet. das war ein ganz spezieller anlass.
in der arbeit ist es sehr intensiv im moment. aber ich bin gluecklich,dass ich ein paar wichtige erfolge erzielen durfte. keider hoert mein mitarbeiter makara auf ende monat auf. es wird sehr schwierig werden ene ersatz zu finden. aber ich freue mich auch darauf jemand neues in mein feld einarbeiten zu duerfen.
und a der hochzeitsfront geht natuerlich die post ab. die fluege sind gebucht. die daten festgelegt und kommuniziert. die gaestelisten sind geschrieben, das restaurant gefunden und die ehevorbereitung via skype mit marys pastor sind super interessant. wir freuen uns sehr bis es soweit ist. aber es wartet noch unglaublich viel arbeit auf uns. und auch schwierige entscheidungen muessen gefaellt werden. aber es fuehlt sich sehr gut an zu spueren wie viele von euch sich mit uns mitfreuen.
bitte entschuldigt die fehlenden kommas. ic schreibe diesen eintrag auf einem sehr schreibeunfreundlichen geraet. aber es klappt. bis zum naechsten mal.

 

Wieder mal Weihnachten in Kambodscha

Written by chris on Dezember 22nd, 2011

Bezüglich Weihnachten bin ich äusserst Konservativ. Zuerst Weihnachten im Familienkreis, dann Weihnachten bei Grossmami, dann Weihnachten mit Grossmutti. Anders gehts nicht. Volles Programm vom 24. bis zum 26. Und wenn ich mal Heirate wird das meine Frau mitmachen müssen. Oder auch nicht. Jetzt hat sich sowiso alles verändert. Weihnachten bei weihnächtlichen 30 Grad warten auf uns. Von Familie keine Spur. Halloooooooo wo seeeeeeeeit iiiiiiiiiiiiihr?? Ok, zumindest wird Marys Schwester in 24 Stunden bei uns ankommen. Somit sind wir schon fast eine kleine Familie. Ich habe das Gefühl, im Ausland zu leben lässt konservatives Denken nicht zu. Hier ist ja alles anders. Alles? Nicht ganz. Der Weihnachtsstress bleibt uns erhalten. Es geht mächtig zu und her bei Web Essentials. Nach einer ruhigen Phase werden wir im Moment von Anfragen überschüttet. Was speziell für mich einen haufen Arbeit und viele Überstunden bedeutet. Verträge, Konzepte, Meetings, Skype Meetings, Interne Besprechungen, Absagen und Zusagen, Weihnachts event, Kunden Weihnachten, etc. Eine riesige Achterbahn.
Auch Kambodscha, zumindest Phnom Penh, bereitet sich auf Weihnachten vor. Die Zahl der aufblasbaren Christmas Men hat sich sicherlich verdoppelt. Das Arsenal an Plastikutensilien und Schmuckstücken vervierfacht. Und mein Weihnachtsbaum zu Hause ist noch viel schöner als letztes Jahr. Sogar die Palmen auf meinem Balkon haben etwas Bling Bling abbekommen.
Im Moment hat sich aber bei mir vieles Beruhigt. Ich freue mich sehr auf meine Hochzeit. Obwohl noch vieles im Ungewissen ist. Selbst die Airline die wir gebucht haben ging bankrott. Aber wir sind zuversichtlich, dass schlussendlich alles klappen wird.
Heute Abend feiern wir ein wenig früher Weihnachten im Kreise unserer Schweizer und Deutschen freunde. Ein Kambodschaner wird für uns ein Festessen zubereiten. Wir freuen uns.
Ich hoffe ihr seid alle bereit für Weihnachten. Ich wäre noch so gerne mit euch. Vielleicht nächstes Jahr, oder sonst irgendwann.

 

Newsletter No 9

Written by chris on November 21st, 2011


Sieht interessant aus, nicht? Seit meiner Rückkehr befasse ich mich mit der Khmer Schrift. Ich wusste, dass es ein grosses Unterfangen wird, doch dass es so schwierig ist? Die Schrift benutzt 33 Konsonanten, 24 Vokale und 14 Initialvokale. Das würde ja noch gehen. Jetzt kommt es auf die Kombination von Konsonant und Vokal an, wie der Vokal jetzt ausgesprochen wird. Abgesehen von den unzähligen Ausnahmen, die man einfach kennen muss. Dazu kommt, dass es die normale Schrift und die schöne Schrift. Aber es geht voran und mein Lehrer ist ganz zufrieden mit mir. Das sagt er zumindest.

Die Weihnachtszeit nähert sich. Und das spüren wir sogar hier in Phnom Penh. Plastikweihnachtsbäume werden aufgestellt, die ganzjährige Weihnachtsbeleuchtung an gewissen Hotels leuchtet weiter und die Durchschnittstemperatur ist von 30 auf ca 28 Grad herunter gekommen. Wie ihr wahrscheinlich diesen Zeilen entnehmen könnt, kriegen wir hier von Vorweihnachten nicht wirklich viel mit. Dennoch ist es schon fast ironisch, dass ich meinen hübschen Plastik Weihnachtsbaum wieder reaktivieren darf. Ich habe ihn eigentlich nur für den einmaligen Gebrauch gekauft. Hätte nicht gedacht, dass ich diesen Baum noch einmal verwenden werde.

Die Macht der Natur

Dass es viel geregnet hat hier ist vermutlich keine Neuigkeit. Thailand stand unter Wasser, Kambodscha stand unter Wasser. Phnom Penh wurde verschont. Doch das Flussbett vom Tonle Sap am Phnom Penh Flussufer stand knapp einen Meter vor dem Überfliessen. Ich schätze das Wasser war etwa 7 Meter höher als normal. Auf dem Land ging es dramatischer zu und her. Ganze Landstriche wurden überflutet. Die Touristenstadt Siem Reap bei Angkor Wat stand komplett unter Wasser. Hier ein paar Zahlen und Fakten: Geschätzte 1.2 millionen sind und waren von den Fluten betroffen (Bevölkerung Kambodscha: 14 millionen). Mehr als 247 Menschen haben ihr Leben im Wasser gelassen. Ca 400’000 Hektaren Reisfelder (das entspricht etwa 10 Mal die Fläche vom Kanton Basel land) und 3’000 km Strasseninfrastruktur wurde zerstört. Mehr als 1’000 Schulen wurden überflutet.

Phnom Penh Hochwasser

Mittlerweile hat sich das Wasser verzogen, aber jetzt warten grosse Probleme auf die Landbevölkerung. Viele haben ihre Reisernte verloren. Kambodschanische Bauern leben ausschliesslich von ihrem Reis. Neben dem Reis den sie lagern für den Eigenverzehr verkaufen sie den Rest für ein wenig Einkommen. Ein Bauer verdient um die 50$ im Jahr. Viele Landbewohner stehen jetzt vor dem Nichts. Kein Haus, kein Reis, keine Sanitären Anlagen.

Mittlerweile ist es ruhig in den lokalen Medien betreffen den Fluten. Aber die Probleme sind noch lange nicht gelöst und Kambodscha wird noch länger mit den Auswirkungen dieser Flut zu kämpfen haben.

Web Essentials

Bei Web Essentials geht das Geschäft weiter. Wir können uns sehr glücklich schätzen, dass fast niemand von unseren Mitarbeitern persönlich betroffen ist. Und auch dass keiner unserer Notfallpläne im Falle einer Flut in Phnom Penh zum Einsatz gekommen ist.

Dominik und Rebekka sind für fast zwei Monate in die Schweiz zurück gekehrt. Einerseits um an der TYPO3 Konferenz in Frankfurt teilzunehmen (TYPO3 ist eine Frei erhältliche Software die hilft eine Webseite aufzubauen, Web Essentials ist auf diese Software spezialisiert und setzt sich für deren Entwicklung in Südostasien ein). Zwei unserer Kambodschanischen Mitarbeiter sind auch mit nach Frankfurt geflogen um unsere Kunden persönlich kennenzulernen.

Ausserdem haben sich Dominik und Rebekka mit Yannik ein paar Wochen Zeit genommen um eine Auszeit zu nehmen. Sie hatten diese Auszeit bitter nötig. Diese Zeit war für mich sehr anstrengend. Ich hatte das Gefühl dass die ganze Verantwortung des Betriebs in meinen Händen liegt. Es hat mich Zeit und Nerven gekostet bis ich realisiert habe, dass diese Verantwortung nicht nur bei mir liegt, sondern dass wir diese Verantwortung aufteilen können. Mittlerweile sind Dominik und Rebecca wieder zurück.

Shrimp auf meinem Mini Grill


Wir sind stolz, dass Dominik und Rebekka mit Web Essentials den Stop Armut 2015 Preis gewonnen haben. Stop Armut 2015 ist eine Organisation, die sich zum Ziel macht die Regierung auf die 8 Millenniumsziele regelmässig aufmerksam. Wir sind sehr stolz über diese Auszeichnung.

Besuch

Besucher gehören für mich zu den grössten Höhepunkten. Vor allem Besucher aus der eigenen Familie! Und im Oktober hatten wir jede Menge Besucher. Zuerst beehrte uns Dominik und Maike mit ihrer Anwesenheit. Sie waren in Siem Reap genau zur Zeit der Überflutungen. Eine Woche darauf haben wir uns dann in Phnom Penh getroffen. Wir verbrachten ein paar super Tage in Phnom Penh bevor sie dann wieder nach Hause gegangen sind.

Kurz darauf kamen meine Mutter und Edgar auf Besuch. Es war eine Riesen Sache für uns alle, dass dieser Besuch stattfinden durfte. Und das Beste war, dass sich ihr Besuch gerade mit einem Feiertag kreuzte, so hatten wir ein paar Tage Zeit um ans Meer zu reisen.

Edgar und Mami in Phnom Penh
Ich bin sehr dankbar für diese Zeit. Ich bin auch froh, dass sie sehen durften wo und was ich arbeite und was es heisst in Kambodscha zu arbeiten. Manchmal habe ich das Gefühl, dass auch wenn ich noch so fest versuche zu beschreiben, das letzte Stück noch fehlt. Aber wenn jemand hier war geht das viel besser.

Heiraten

Jetzt also doch noch. Die Konsequenz einer Verlobung ist scheinbar die Hochzeit (hat mir niemand gesagt hehe ;). Die Hochzeitsvorbereitungen haben angefangen. Und langsam nimmt das ganze auch Formen an. Mary und ich werden am 19. Mai in New York heiraten. Und weil wir nicht erwarten können, alle meine Schweizer Freunde, Familie, Bekannte und Fans in die Staaten kommen, werden wir darauf hin in die Schweiz kommen um anzustossen. Wir freuen uns sehr. Aber im Moment ist die das Thema Hochzeit vor allem mit vielen schwierigen Entscheidungen verknüpft. Und auch mit der Tatsache, dass wir finanziell sehr eingeschränkt sind. Für uns hat die Hochzeit einen hohen Stellenwert. Aber wir versuchen uns mit Kompromissen auf eine Machbare, einfache Lösung zu konzentrieren. Mary kümmert sich um einen Nebenjob um noch zusätzliches Einkommen zu generieren.

Wenn ihr unsere Hochzeitsfeier unterstützen möchtet, wären wir natürlich riesig Dankbar. Schreibt einfach den Vermerk “Hochzeit” auf die Einzahlung.

Bis Bald

Kambodscha ist ein intensives Land. Und wir haben ein intensives Leben in Kambodscha. Wir stehen zwischen Sozialen Konflikten, einer unglaublich schnellen Entwicklung, unserer persönlichen Entwicklung, Armut, Korruption, Reichtum, etc. Manchmal macht das sehr müde, aber anderseits gibt uns genau das wieder den Drive und eine Grundlage hier zu sein. Es ist schön zu sehen, dass die Samen, die auch auf Grund eurer Unterstützung gepflanzt werden können wachsen.

Wir sind weiterhin auf Unterstützung für unser tägliches Leben angewiesen. Wenn ihr mich einmalig oder regelmässig unterstützen möchtet könnt Ihr das immer noch tun. Es wäre eine grosse Hilfe für mich/uns.

Liebe Gruess und Shalom

Christoph

 

Dominik und Rebecca und Web Essentials auf Radio DRS

Written by chris on Oktober 25th, 2011

Radio DRS hat eine Dokumentation über das Leben am Mekong veröffentlicht. Auf ihrem Weg sind sie auch bei Web Essentials vorbei gekommen.

Hier findet ihr diese interessante Dokumentation:

http://www.drs.ch/www/de/drs/sendungen/atlas/2613.sh10197728.html

Kurz vor der Mitte beginnt der Teil mit Dominik und Rebecca. Ich hoffe dieser kurze Bericht gibt euch einen weiteren Einblick was es heisst in Kambodscha zu leben und zu arbeiten.

Viel Spass

 

Trip nach Laos, Teil 2

Written by chris on Oktober 16th, 2011

Hier noch ein kleiner Nachruf zu unserem Ausflug nach Laos. Mary hat das meiste wunderbar beschrieben, aber ich möchte auch noch ein Paar sätze dazu schreiben.

Der Anlass für unsere Reise war Bjum Ben. Das ist ein Kambodschanisch – Buddhistischer Feiertag. Die Kambodschaner müssen in dieser Zeit in die Pagodas gehen um für ihre Vorfahren zu Opfern. Als Höhepunkt dieser 15 Tägigen Zeit wird das ganze Land “geschlossen”, sprich, ganz Phnom Penh verlässt die Stadt und geht Verwandte aufs Land besuchen.

Des weiteren wurden dieses Jahr alle Firmen dazu aufgefordert ihren Mitarbeitern zusätzlich frei zu geben, damit jeder in seine Heimatsstadt gehen kann um sich für Wahlen zu registrieren. Man hat uns das sage und schreibe eine Woche im Vorraus gesagt. Irgendwie hat mich das an die Weihnachtsgeschichte erinnert.

Die Freitage kamen uns aber gerade gelegen. Seit wir zurück sind von unserer Zeit und der Schweiz und den Staaten verbringen wir viele Zeit im Büro. Da kam uns eine Pause gerade gelegen. Der Bus nach Pakse im Süden von Laos, in der Nähe von der Kambodschanischen Grenze, braucht etwa 10 Stunden Fahrzeit und 6 Stunden Wartezeit und kostet ca 30$ für diese 600km. Um 6 Uhr morgens ging es los, etwa um 7 Gegen Abend sind wir an der Grenze angekommen. Wir haben eine beleuchtete Barriere im Mitten des Nichts angetroffen. Pässe wurden eingesammelt um die Visa zu organisieren. Ein Visa kostet so um die 35$. Ausser für Kambodschaner, Vietnamesen und… für die Schweizer war der Eintritt “gratis”. Keine Ahnung warum, aber ich glaube meine Schadenfreude hat sich kaum in Grenzen gehalten ;) Hat die Schweiz spezielle Beziehungen zu Laos? Muss ich mal überprüfen. Gratis war es dann am schluss aber doch nicht. 2$ für den Stempel auf Kambodschanischer Seite, 2$ für den Stempel auf Laotischer Seite, 2$ für den “service”. Standartkosten. Schon fast legalisiertes Schmiergeld.

Den Rest hat euch Mary eigentlich schon erzählt. Laos ist sogar günstiger als Kambdscha. Somit konnten wir eine wunderschöne Woche verbringen ohne unser Budget zu überstrapazieren. Laos ist sehr empfehlenswert für abenteuerlustige Reisende. Lässt sich wunderbar mit einer Reise nach Kambodscha verbinden =)

Übrigens, meine Mutter kommt in 10 Tagen zu mir. Ich freue mich oberriesig.

 

Further up North

Written by chris on Oktober 12th, 2011

Further up North « Wandering through Cambodia (original Blog written by Mary Hui).

Following an idea initially inspired by a former co-worker, Christoph and I hopped on a bus for a 14 hour ride to our neighboring country, Laos. A couple of weeks ago, it was Pchum Ben in Cambodia and our company closed its doors for 3 days. Then the government, less than a week before the holidays, sent us a photocopied notice that demanded that the staff be given two extra days to travel back to their home province in order to register to vote in the local elections. Though it was frustrating for getting our projects done, it was not a problem for us since that would give us a solid 9 days in Laos. That’s me, wearing my vacation outfit.

We left Phnom Penh at 6:45 am and arrived in Pakse, the biggest city in the south of Laos at 10 pm. We were dropped off at a dark bus station, far from the center of town and immediately we noticed a major difference between our home and Pakse. There were no tuk-tuk or moto drivers harassing us for a ride. In fact, I kinda wished someone showed interest and helped us find our guesthouse. We walked in the direction of the city and found internet in a nearby hotel. It was not long before we were in front of our homestay Imoun. A chubby woman had stayed up late waiting for us. She let us in and showed us around. It was a simple home. I think in fact, the name of the guesthouse wasn’t a joke. It was really a homestay.

I never got her name but she served us delicious breakfast and treated us so well. There were no other guests on all the nights we stayed there. But seriously, for $10 a night, I would highly recommend her to anyone who is looking for a simple place with awesome hospitality. Also, did I mention that her sheets were the whitest sheets I’ve ever seen at a guesthouse. They looked like they were purchased yesterday from the store.

On the second day, we decided to rent a moto and drive a 300 km loop at the top of the nearby Boleavan plateau. The plateaur is known for the tea and coffee plantations, waterfalls, and ethnic villages. We went the local market, bought $2 rain jackets in anticipation of the rain from the gloomy dark clouds. I was glad we bought it but cheap quality rain jackets from china don’t last so long in harsh conditions. That’s Christoph after driving only 1 hour.

We drove first to Tad Lo and stayed in a guesthouse that was facing the waterfalls. We stayed in that red bungalow. Once again we were the only people staying there and actually, in total, we only saw 3 other travelers in the area when we went walking. The next morning, we hiked over to Tad Lo. I was so happy to find it!

The next day, we drove through thick fog in the misty rain to our next waterfall, Tad Falls. The guidebook said this was the real attraction of the plateau. When we finally found the road to our guesthouse, we were surprised. The road was probably as slippery as wet playdoh. Christoph drove through on the dirt bike but still tipped over into the mud! It’s moments like these when I really appreciate well-designed gear. Though my boots were completely covered in mud, my feet were nice and dry. :) That was the muddy road to Tad Falls.

It should be no surprise that we were the only guests again at our guesthouse but this time it was a bit eerie. It was really misty, there were scratchy sounds, and at one point, I saw a cow right outside of the bungalow! The reason why we trekked to stay here was because it’s built right at the waterfalls. Most of the time it was ridiculously misty but when it did clear up, we had a nice view of Tad Falls.

Though the South of Laos is quite similar to Cambodia, there were strange but obvious differences. For one, we saw more variety in the livestock – pigs, goats, and different kinds of cows. That’s Christoph slowing down for the goats.

Though many families have a flat screen TV, we didn’t hear them, whereas in Cambodia, everyone including the neighbors would be gathered around the blearing TV screen. We actually immediately noticed this when we crossed the Lao-Cambodia border at the end of our trip and had to wait for more passengers for the bus. The local shop was showing Tom and Jerry and the dramatic symphonies of the chase scenes were the only sounds at that empty border.

Whenever I come back to Phnom Penh from traveling, I’m always reminded of the residual but profound impact of the Khmer Rouge on family life, on personal life, and individual development. Sure both Laos and Cambodia are underdeveloped and poor but somehow Cambodia has to and has not really addressed this invisible burden of its own history. The people seem to have less peace and so they never like to be alone or in silence. Nevertheless, it was nice to be home. We could understand the language again and I was so happy to have dry clothes and a warm bed!

On our bus ride back, Christoph met a really nice Swiss couple who had been traveling from Russia through China and now in Cambodia. They were planning to go to Siem Reap but realized only on the bus that the route they planned for was not possible. To my surprise but not entirely unexpected, Christoph invited them to stay at his place. He has a spare room and he developed a friendship with the guy. It was actually really nice to be able to show them our home and give them a better sense of what Cambodia is like beside the typical tourist attractions. They stopped by our office to meet our staff and Christoph had some meaningful conversations about faith and justice with them too. I was proud of him for listening to his heart and showing such hospitality to these strangers. I could tell they really had a good time when they left and who knows, we might see them again in Switzerland. :)

 

Flooding in Phnom Penh | Travelfish on Phnom Penh

Written by chris on Oktober 11th, 2011

Flooding in Phnom Penh | Travelfish on Phnom Penh.

Cambodia has been hard hit by flooding this year with many cities and provinces experiencing high water levels and associated fatalities. Phnom Penh is poised to be next, with the swollen Tonle Sap river threatening to flood.

The Tonle Sap seems to want to meet the pavement.

The flooding in Cambodia has already affected over 90,000 families in 14 provinces. Earlier this week tourists had to be evacuated by helicopter from the temples in Siem Reap, where the flooding has been extensive. Around 100 fatalities have already been reported, including a Brit whose death is thought to have been caused by trying to cross a flooded area while drunk (so please be careful out there!)

High waters haven’t stopped the fishermen.

The flooding has presented the Cambodian government and foreign NGOs with a quandary, seeing as that this week was a public holiday for Pchum Ben — the Cambodian festival of the dead — and not an ideal time for emergency meetings or disaster preparedness. The China Daily reports that provincial governors have been asked not to leave the country on trips overseas. Despite this, response to the flooding has been…well…muted. The millions of dollars of foreign money that has gone for flood prevention seems to have had little effect. Local newspapers have taken the week off for holidays, so don’t expect to get much information there. The kids don’t care, though, and are happy to take the opportunity to go for a swim wherever they can.

Your flood is my swimming pool.

Sandbags are up around Nagaworld, where the Tonle Sap has risen to meters above its dry-season levels. The Cambodia Daily reports that suburbs of Phnom Penh that have not experienced flooding in over a decade are underwater, and that more flooding in the city is expected.

The infamous Koh Pich bridge being threatened by the river.

Flights in and out of PNH are still flying on-schedule, and most buses are also running on time, albeit very packed due to the holiday.

Despite the government weather warnings from the embassies of many Western countries, and a flood alarm from the Mekong River Advisory, life is going on in Phnom Penh (despite the massive Pchum Ben slowdown).

Might as well go for a dunk.

 

Social Business bildet internet-Programmierer in Kambodscha aus – Thaizeit – www.thaizeit.de

Written by chris on Oktober 10th, 2011

Social Business bildet internet-Programmierer in Kambodscha aus – Thaizeit – www.thaizeit.de.

„DIE FIRMA IST MEIN ZWEITES ZUHAUSE“, SAGT PHALLA LAY. DOCH DAMIT MEINT ER NICHT, DASS ER PERMANENT ARBEITET. ER MEINT ES POSITIV. DER 24-JÄHRIGE PROGRAMMIERER UND ENTWICKLER KOMMT AM WOCHENENDE INS BÜRO, UM SEINE KOLLEGEN ZU TREFFEN, DIE GLEICHZEITIG SEINE FREUNDE SIND. SIE SPIELEN BILLARD ODER KARTEN ZUSAMMEN, SURFEN IM INTERNET UND TAUSCHEN SICH ÜBER DIE NEUESTEN TECHNOLOGIEN AUS.

Von: Katja Dombrowski

Lay arbeitet bei der Webagentur Web Essentials in Phnom Penh. Indem sie ihren Mitarbeitern eine zweite Heimat bieten, haben die Schweizer Firmenbesitzer Rebecca und Dominik Stankowski bereits eins ihrer wichtigsten Ziele erreicht: Es soll in dem Unternehmen, das Internetseiten vor allem für deutsche und schweizerische Kunden erstellt, nicht nur um Arbeit und Profit gehen, ums „Business“. Sondern auch um das Miteinander, das Soziale, letztlich um die Gesellschaft. Web Essentials ist ein so genanntes Social Business.

Konkret heißt das zum Beispiel, dass das aus Basel stammende Unternehmerpaar zehn Prozent seines Gewinns an Nichtregierungsorganisationen spendet, dass der Profit zurück in die Firma fließt, dass die Mitarbeiter fair bezahlt und permanent weitergebildet werden, dass langfristige Partnerschaften entstehen und dass Verantwortung an die Mitarbeiter übergeht. „Unsere Idee ist es, uns selbst irgendwann überflüssig zu machen“, sagt Rebecca Stankowski mit einem Lächeln. „Wenn alle Positionen von Kambodschanern besetzt sind, gehen wir zurück in die Schweiz“.

Doch das ist Zukunftsmusik. Die nächsten Jahre wollen Stankowskis, die im Januar 2008 über Jobs bei Nichtregierungsorganisationen nach Kambodscha kamen und inzwischen einen zweijährigen Sohn haben, auf jeden Fall im Land bleiben. Web Essentials existiert seit April 2010 und befindet sich noch in der Aufbauphase. Zurzeit hat die Firma 44 Mitarbeiter, darunter sind außer den Firmeninhabern noch drei Expats. „Wir haben zum Beispiel einen Schweizer Sales- und Marketing-Manager eingestellt, weil wir keinen geeigneten Kambodschaner für die Position gefunden haben“, erklärt Rebecca Stankowski. Andere Ausländer kommen für einige Monate zu Web Essentials, um Trainings in TYPO3 zu geben, der Open-Source-Software, mit der die Internetseiten programmiert werden.

DER TRAUM VON DER EIGENEN FIRMA

„Mein Traum ist eine eigene Firma“, sagt Dimanche Eat, der die ausländischen Aufträge von Web Essentials koordiniert und mit Teams von zwei bis fünf Programmierern realisiert. „Aber das ist vielleicht in zehn Jahren möglich. Ich muss noch viel lernen“, weiß der 21-jährige Kambodschaner. Was er an seinem Arbeitgeber besonders schätzt: „Man bekommt hier die Chance, seine eigenen Ideen einzubringen und die Dinge selbst zu machen.“ So könne er sich immer weiter entwickeln. „Mein nächstes Ziel ist Projektmanager.“

Ausbildung und Förderung spielen bei Web Essentials eine große Rolle: Die meisten Programmierer haben den Umgang mit TYPO3 erst in der Agentur gelernt, in einem selbst entwickelten vierwöchigen Ausbildungsprogramm. Davon profitieren auch die derzeit sieben Praktikanten – IT-Studenten am Ende des Studiums, die sich nach ihrem Abschluss Hoffnung auf eine Anstellung in der Webagentur machen können. Darüber hinaus gibt es wöchentliche Trainingseinheiten zur Weiterbildung der Mitarbeiter.  „Die Ausbildung hier an den Universitäten ist weit entfernt von dem, was der Markt braucht“, sagt Rebecca Stankowski. Web Essentials verstehe sich so gesehen nicht nur als Unternehmen, sondern auch als Ausbildungsstätte, die Infrastruktur biete, Erfahrungen ermögliche und neue Techniken einführe.

So haben ihre Mitarbeiter TYPO3, das weltweit am meisten verwendete Content Management System (CMS), ins Khmer übersetzt, wodurch wesentlich mehr Menschen vor Ort die Verwendung ermöglicht beziehungsweise vereinfacht werde. Einmal im Monat stellt die Agentur ihre Räumlichkeiten für ein TYPO3-User-Group-Treffen zur Verfügung, bei dem sich 50 bis 60 TYPO3-Programmierer und solche, die es werden wollen, austauschen. „Unser Ziel ist es, auch einen Unterschied im Land zu machen“, fasst die Chefin zusammen.

“UNSERE LEUTE KÖNNEN MIT PROGRAMMIERERN IN DEUTSCHLAND UND DER SCHWEIZ MITHALTEN”

Etwa ein Drittel seiner Kunden rekrutiert das junge Unternehmen in Kambodscha. Dort erstellt es Webseiten für Firmen und Nichtregierungsorganisationen, vom Design der Seite über die technische Realisierung bis zum Training der Kunden in TYPO3, um die Seite selbst zu pflegen. Die Mehrheit der Auftraggeber sitzt jedoch in Deutschland und der Schweiz: Webagenturen, die ihre Programmierarbeit in das südostasiatische Entwicklungsland outsourcen. Das sei zum einen kostengünstig und Engpässe etwa in Ferienzeiten im europäischen Sommer oder bei guter Auftragslage könnten so überbrückt werden, erklärt Rebecca Stankowski. Zum anderen schätzten die Kunden die Expertise der TYPO3-Fachleute von Web Essentials: „Unsere Leute können durchaus mit Programmierern in Deutschland und der Schweiz mithalten.“ Zwei der kambodschanischen Mitarbeiter hätten kürzlich in der Schweiz ihr TYPO3-Zertifikat erhalten.

Open-Source-Programme wie TYPO3, die auf dem Open-Source-Betriebssystem Linux basieren und kostenlos aus dem Internet heruntergeladen werden können, sind in Entwicklungsländern besonders vorteilhaft. Ist die Hardware erst vorhanden, treten keine weiteren Kosten auf. Kambodschas Regierung will mittelfristig vollständig auf Open-Source-Software umstellen. Wichtige Software wie ein Betriebssystem, ein Internetbrowser, ein E-Mail-Pogramm und ein Office-Paket mit Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentation etc. liegen bereits auf Khmer vor.

Die IT-Branche Kambodschas steckt etwa im Vergleich zum großen Nachbarn Thailand noch in den Kinderschuhen. „Zurzeit geht es für lokale Firmen noch um die Frage: Warum brauche ich überhaupt eine Webseite, und nicht darum, wie sie aussehen soll“, erklärt Rebecca Stankowski. Doch sie ist sicher, dass der Markt sich entwickeln und die Nachfrage stetig steigen werde. Web Essentials mit ihren TYPO3-Experten sind dann schon da – oder besser gesagt immer noch. Unter schweizerischer oder kambodschanische Leitung. Im Besitz der Stankowskis oder derzeitiger Angestellter. Die Einzelheiten sind noch vollkommen unklar. Doch dass es weitergeht für die „soziale“ Webagentur, steht für ihre Gründer fest.